Berichte aus den Camps der Geflohenen

„Vom 3.–10. Mai (2018) besuchte eine Frauendelegation die Kantone der demokratischen Selbstverwaltung in Nordsyrien. Überall trafen sie auf „hochmotivierte Frauen, die (sie) an ihren Erfahrungen teilhaben ließen“. Drei Tage ihrer Delegationsreise verbrachten sie in Şehba in den selbstorganisierten Camps „Serdem“, „Efrîn“ und „Berxwedan“, in denen mehr als hunderttausend aus Efrîn vertriebene Menschen leben. Dort konnten sie sich über die derzeitige Lebensrealität vor Ort informieren.

Die durch den Krieg und die Besatzung durch die Türkei Vertriebenen wollen nach Efrîn zurückkehren. Sie verabschiedeten die Delegation mit der Aufforderung:  „Ihr müsst unsere Stimme sein! Wir wollen wieder zurück nach Efrîn, zurück in unsere Städte und Dörfer. Wir haben niemanden angegriffen, sondern selbst mit vielen Geflüchteten geteilt. Hier geschieht maßloses Unrecht. Unter diesem Unrecht leiden die geschwächten Kleinkinder, Babies, Menschen mit Behinderungen, Alte und schwangere Frauen am meisten. Dieses Verbrechen muss gestoppt werden.“

Im Folgenden der Reisebericht mit den Bildern der Frauendelegation:

Wir, Dr. Swaantje Illig (Kinderärztin), Silvia Hauffe (Büroleiterin der Bundestagsabgeordneten Sylvia Gabelmann, DIE LINKE) und Pastorin Daniela Nischik (Evangelischer Blindendienst, Berlin), folgten dem Aufruf der Initiative „Frauen für Afrin“ an einer Menschenrechtsdelegation zur Überprüfung der humanitären Situation in Nordsyrien teilzunehmen“.

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