Frauenwiderstand unter der Bedingung des Ausnahmezustandes

Die Journalistin ÇIçEK TAHAOğLU fasst in ihrem Artikel für die zweisprachige  taz.gazete die düstere Lage von Frauen und ihren zivilgesellschaftlichen Institutionen, die in der Dekret-Republik Türkei Erdogans für ihre Rechte kämpfen, zusammen:

Insgesamt wurden seit Verhängung des Ausnahmezustandes im Sommer 2016 zwölf Frauenverbände geschlossen, darunter der

  • Frauenverein Van VAKAD, der von Feministinnen gegründet wurde und mit der UNO, UNICEF und türkischen Ministerien gemeinsame Projekte organisierte und sich  um die Unterstützung von Frauen, die Opfer von Gewalt geworden waren und zwar in der armenisch/kurdischen Stadt Van wie auch in den umliegenden Städten kümmerte.
  • Frauenverband Muş der gegen Kinderehen kämpfte.
  • Verein Panayır (Kirmes) Bursa, der nach dem Mord an Özgecan Aslan auf Initiative von Frauen im Viertel in einer Konditorei gegründet wurde.
  • Kongress freier Frauen KJA, der eine Art Dachorganisation für kurdische Frauen war
  •  JINHA die einzige von Frauen gegründete und rein mit weiblichen Reporterinnen, Redakteurinnen, Kamerafrauen betriebene Nachrichtenagentur der Türkei

Zum türkisch/deutschen Nachlesen: https://gazete.taz.de/article/?article=!5381218&category=!t5372561